So funktioniert die Börse

Spricht man von der Börse, so ist im Grunde genommen einfach ein Marktplatz gemeint, an dem Waren und Güter in Form von Wertpapieren, Rohstoffen, Devisen oder Derivaten gehandelt werden. Hier treffen Verkäufer und Käufer aufeinander und bestimmen anhand von Angebot und Nachfrage den Preis für eine Aktie. Der Vorteil: Durch die Regulierungen an der Börse werden alle Transaktionen standardisiert und transparent abgewickelt. Bei einer Aktie handelt es sich dabei vereinfacht ausgedrückt um Anteile an einem Unternehmen. Erwirbst du eine Aktie, wirst du also ein Mitbesitzer des Unternehmens und somit zum Anteileigner. Wollen viele Menschen in diese Aktie investieren, da das Unternehmen einer rosigen Zukunft entgegenblickt, steigt naturgemäß der Preis; gerät das Unternehmen hingegen in die Negativschlagzeilen, wodurch mit fallen Gewinnzahlen zu rechnen ist, möchten viele Anteileigner ihre Aktien wieder verkaufen – der Preis fällt.
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Die Angst, an der Börse zu investieren

Wer an der Börse investiert, sollte starke Nerven haben. Denken wir einmal an die Dieselgate-Affäre oder an den Wirecard-Skandal – beides Themen, an denen an der Börse große Verluste folgten. Nicht verwunderlich, dass viele Menschen Angst haben, ihr hart verdientes Geld auf dem Börsenparkett zu investieren. Bedenke dabei aber bitte, dass du mit einer langfristigen Anlagestrategie die natürlichen Schwankungen von Aktien einfach aussitzen kannst. Denn diese Schwankungen reichen in beide Richtungen – nach oben und nach unten. Volatilität ist also grundsätzlich nicht immer schlecht für dein Portfolio, da du oft in volatilen Zeiten Qualitätsaktien zu einem guten Preis einkaufen kannst.
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Diversifikation lautet das Zauberwort

Wer nicht mit vollem Risiko an der Börse spekulieren und auf den großen Coup hoffen möchte, sollte sich mit dem Thema der Diversifikation befassen. Der Begriff Diversifikation bezeichnet dabei das Aufteilen der Kapitalanlage auf mehrere Anlageklassen, um das Verlustrisiko zu verringern und nicht alles auf ein Pferd zu setzen. Streust du dein Kapital auf mehrere unterschiedliche Anlageklassen, hat der Absturz einer Aktie keinen so großen Einfluss mehr auf dein Portfolio. Neben der Diversifikation über Anlageklassen kann es ebenso Sinn machen, diesen Schritt über Aktien, über verschiedene Branchen, über Länder oder über negative Korrelationen anzudenken.
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Früh anfangen lohnt sich

Erst kurz vor Renteneintritt mit der Börse anfangen? Machbar, aber definitiv nicht sinnvoll! Denn wer an der Börse angreifen will, sollte unbedingt auch an den Effekt des Zinseszinses denken. Denn je länger du dein Geld anlegst, desto stärker wirkt sich dieser Effekt auf deinen Vermögensaufbau aus. Lass dein Geld für dich arbeiten und schiebe den Start deines Vermögensaufbaus nicht Jahr für Jahr vor dir her. Je länger du wartest, desto weniger kannst du vom Zinseszins profitieren.

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Training

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